8. Coaching-Termin: 21. und 28.06.2011 in der Liebigschule in Gießen
Termin 21. Juni 2011
Verbesserung des Bistroangebotes und gemeinsame Absprachen des Caterers der Lebenshilfe für den „Neubeginn“ nach den Ferien
Anwesende des Arbeitskreis Ernährung/Cafeteria
Frau Böhm (Schulelternbeirat Liebigschule)
Frau Will, Frau Hahn (Eltern)
Frau Fritz (Lehrerin)
Frau Weise (Coach der Liebigschule Giessen)
Herr Groß (Küchenleiter der Lebenshilfe Gießen e.V.)
Die Forderung an Süßigkeiten wird auf die Anzahl von 8 verschiedenen Teilen reduziert, was eine Reduzierung auf etwa die Hälfte ausmacht. Dabei wurde berücksichtigt, dass kleine und preiswerte Teile im Angebot sind, die besonders vom Jg. 5 und 6 gekauft werden. Dabei handelt es sich oft um Süßigkeiten, die mit anderen Schülerinnen und Schülern geteilt werden können. Stark an den Zähnen „klebende“ Süßigkeiten (mit Karamellschicht) wurden grundsätzlich aussortiert.
Frau Will brachte von den Schülern eine Sammlung der gewünschten Top 8 an Süßigkeiten mit, diese wurden teilweise mit berücksichtigt, weil es bei den Schülern in erster Linie um den Geschmack und weniger um die gesundheitlichen Aspekte ging.
Das Angebot von der SV auch Fair trade Produkte mit aufzunehmen soll in Absprache mit den Schülern der SV verändert werden, weil das angebotene Sesam-Honig Produkt zurzeit überhaupt nicht verkauft wird. Es werden „gesündere“ Riegel ausgesucht, die über den benachbarten Fair trade Laden geliefert werden können.
Die Auswahl an belegten Brötchen wird zu einer Hälfte aus Vollkornbrötchen und zur anderen Hälfte aus Weißmehlbrötchen bestehen. So hat der Anteil an Vollkornbrötchen deutlich zugenommen. Dieser lag höchstens bei einem fünftel des Angebotes.
Die Vollkornbrötchen werden mit Tomate-Mozzarella und Salatblatt angeboten, weil dieser Belag bei den Schülerinnen und Schülern besonders beliebt ist. Die anderen Brötchen werden wie gewohnt belegt. Nach einer Woche wird besprochen, welche Brötchen mit welchem Belag gut gelaufen sind und welche weniger gut.
Die Auswahl der süßen Stückchen wird etwas reduziert, wobei aufgrund der Stadtnähe hier die Kompromisse bei Schokohörnchen aus Plunderteig und Donuts liegen. Rosinenbrötchen oder Gebäcke mit geringerem Fettgehalt wurden bisher von den Schülern so gut wie nicht gekauft.
Das Angebot an pikanten Snacks wird ausgebaut, Frau Böhm brachte hierzu eine Auswahl an gewünschten Möglichkeiten mit. Überlegt wird, ob auch Wraps mit in das Angebot aufgenommen werden sollen. Frau Will und Frau Böhm wollen sich hierzu vor Schulbeginn mit Herrn Groß treffen um die Angebote genau zu besprechen.
Besonders im Bereich Gemüse und Obst liegt der Trend in „to go“. Kleingeschnittene Paprikastücke und Obststücke werden in Plastikbechern angeboten, evtl. mit einem Dipp aus Quark und Kräutern. Die zurzeit bereits angebotenen Dosen mit klein geschnittenem Obst der Saison sind sehr beliebt und es werden etwa 20 Stück pro Tag für € 1.80 verkauft.
Abgepackte Brezeln werden weiterhin angeboten, da sie als Dauerware gut haltbar sind und wenig Fett enthalten.
Die 9 Eissorten bleiben im Angebot um konkurrenzfähig zu bleiben.
Überlegt wurde, ob es auch möglich ist im Mensabereich einen Tisch für Lehrkräfte anzubieten.
Die Anschaffung eines Trinkbrunnen, der für alle Schüler gut zugänglich ist, wird schnellstmöglich umgesetzt und bei der Planung „Vision 175“ mitberücksichtigt werden. Weil hier die Anschlüsse gelegt werden können.
Alle veränderten Angebote werden müssen auch unter dem Gesichtspunkt der Finanzierbarkeit für den Caterer gesehen werden. Denn dieser muss sowohl die Personalkosten für die Zubereitung als auch für den Verkauf vor Ort erwirtschaften.
Denn zurzeit werden noch keine Zuschüsse für Personal oder Essen aus der Stadt Gießen für die notwendige Versorgung der Schüler mit einem gesunden Mittagessen geleistet.
Termin 28. Juni 2011
Weitere konkrete Umsetzungen für den „Neubeginn“ nach den Ferien
Anwesende des Arbeitskreis Ernährung/Cafeteria
Herr Dr. Scherließ (Schulleiter der Liebigschule)
Frau Hahn (Eltern)
Frau Fritz (Lehrerin)
Frau Weise (Coach der Liebigschule Giessen)
Herr Groß (Küchenleiter der Lebenshilfe Gießen e.V.)
Die Ausgabestelle für das warme Mittagessen, den Salat und Brötchen soll komplett in das Erdgeschoss verlegt werden. Es wird für die 2 Menüs und die Salatbar die Ausgabe auf der linken Seite angedacht. Hierzu werden mobile Stationen und Tische zur Begrenzung gestellt und es wird jeweils eine Dame die Ausgabe übernehmen. Die Menüs werden mit einem kleinen Vorspeisensalat und mit einem Nachtisch angeboten. Bei den Menülinien ist immer eine vegetarische Variante im Angebot. Der Speiseplan wird in einem 6 Wochenrhythmus der jeweiligen Saison angepasst.
Zum Salat wird grundsätzlich ein Brötchen gereicht. Für den freistehenden Verkauf müssen dringend Geräte angeschafft werden.
Um die Schüler ausreichend und jederzeit mit frischem kühlem Wasser zu versorgen, sollte überlegt werden, wo ein Trinkbrunnen aufgestellt werden kann und wer ihn sponsert.
In der rechten Ausgabe (bisherige Ausgabestelle) werden Nudeln, „Salat in der Plastikbox“ und belegte Brötchen gereicht. Süßigkeiten dürfen in dieser Zeit nicht verkauft werden. Die Nudeln sollen im Kühlschrank fast fertig gegart aufbewahrt werden und können dann jederzeit im Kombidämpfer nach Bedarf frisch zubereitet werden. Im Angebot sind immer 2 Nudelsorten, sowie 2 verschiedene Soßen, wobei es immer eine vegetarische Variante gibt. Pizzateilchen frisch auf gebacken werden ebenso angeboten. Hierzu muss jedoch noch ein leistungsfähiger Kombidämpfer angeschafft werden. Ebenso wird ein größerer Kühlschrank benötigt.
Der Kiosk im ersten Stock ist ausschließlich für den Zwischenverpflegungsbereich und die „Naschereien“ vorgesehen.
Die Preise werden erhöht auf:
€ 3.20 für die beiden Menüs
€ 2.80 für Salatteller oder Salatbox mit Brötchen, und Nudeln mit Vorspeisensalat
Die Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler der Nachmittagsbetreuung werden mit einem Glas Wasser angeboten. Die Sitzplatzgestaltung für diese Gruppe soll nochmals überdacht werden.
Probeessen: Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufe 5 ist es möglich ein Probeessen direkt nach den Ferien mit ihrer Lehrkraft zu machen. Hierfür wird eine vorherige Anmeldung beim Caterer gewünscht. Möglich ist die 6. Stunde um den Schülern zu erklären, wie bestellt wird und wo welches Essen angeboten wird.
Dieses Essen wird vom Förderverein der Liebigschule mitfinanziert.
Auch für den Jahrgang 6 ist angedacht ein Mittagessen als Probeessen beim ersten Nachmittagsunterricht zu erhalten.
Um auf das verbesserte Angebot aufmerksam zu machen, wird in allen Gremien und bei den ersten Elternabenden mit den neuen Eltern darauf hingewiesen. Zusätzlich werden neue Flyer und Plakate erarbeitet.
Folgende Punkte müssen jedoch noch vor dem neuen Beginn abgeklärt werden: wer bezahlt die dafür notwendigen neuen Geräte (mobiler Ausgabewagen, Salattheke, großen Kühlschrank und Kombidämpfer). Um wirklich zum Schulbeginn starten zu können, hat sich die Lebenshilfe bereit erklärt, eine Salattheke aus ihrem eigenen Bestand einzubringen. Herr Groß besorgt Angebote verschiedener Großküchenlieferanten.
Ein Vertrag wird erst nach gesteigerter Akzeptanz der Essen durch die Schüler, d.h. verbessertem Geschmack von Seiten der Lebenshilfe und dem gemeinsamen Fazit nach den Herbstferien geschlossen werden.
Hannelore Weise
Dipl.oec.troph
This post was submitted by Hannelore Weise.