Résümée

20. Januar 2012

Bericht zum Coachingtermin am 11.01.2012 an der Melanchthonschule Steinatal:

Da zum Ende des ersten Schulhalbjahres ein Schulleiterwechsel ansteht und Frau Kaiser in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wird, bot sich die Gelegenheit, dieses Treffen für ein ausgiebiges Feedback zu nutzen.
Insgesamt freuen sich alle Beteiligten über eine lebhafte und konstruktive Kommunikationskultur, die sich in den letzten Monaten etabliert hat. Dass der Mensapostkasten in dieser Zeit leer blieb, wird in der Schule als positives Signal gewertet.

Über folgende Erfolge freut sich die Schulgemeinde:

- Der Bio-Caterer bleibt der Schule erhalten, denn er hat sich wirtschaftlich gut erholt. Das Servicepersonal wurde vom Schulträger übernommen.

- Der Mensadienst wird nicht mehr als lästiges Übel gesehen, sondern von den jeweiligen Schülern fröhlich und motiviert verrichtet.

- Das Mensaessen wird den Schülerwünschen entsprechend deutlich kräftiger gewürzt als zuvor.

- Gewürze und Kräuter stehen griffbereit, wenn jemand doch noch nachwürzen möchte.

- Die Biologielehrer haben zugesagt, die Lehrpläne anzupassen und ernährungsrelevante Themen einschließlich Hygiene zu integrieren.

- Im Kunstunterricht wurden Info- und Motivationsplakate zum Händewaschen erstellt. Zeitweise wurden diese ausgestellt. Jetzt hängt noch ein großes Exemplar über dem Durchgang zum Bezahlbereich.

- Beobachtungen der Küchenleitung und der betreuenden Lehrkräfte zufolge werden weniger Essensreste weggeworfen als vor einem Jahr. Aus diesem Grund (sowie aufgrund des hohen Anschaffungspreises einer geeigneten Waage) wurde zunächst von der Anschaffung einer solchen abgesehen. Dennoch wird in Erwägung gezogen, im Rahmen vorübergehender Aktionen unter Zuhilfenahme einer Personenwaage zur Differenzwägung, das Bewusstsein der Mensagäste für die richtigen Portionsgrößen zu schärfen.

- Der Trinkwasserspender in der Mensa wird nach wie vor intensiv genutzt. Da sich viele Schüler gern Wasser in ihre Trinkflaschen füllen, bestand vorübergehend die Gefahr einer geringfügigen Keimbelastung. Dank des kreativen Geschicks des Hausmeisters wurde dies unterbunden. Die Lösung war eine angeschweißte Hülse am Auslauf. So kann nun berührungsfrei gezapft werden.

- Auch die Vormittagsverpflegung wird zunehmend bereichert. Schokoriegel und Softdrinks gibt es schon lange nicht mehr. Abgesehen von ein paar süßen Hefestückchen ist das Backwarensortiment von Vollkorngebäck und herzhaft belegten Brötchen (zum Teil Vollkorn) geprägt. Nun ist zusätzlich das Angebot von Bio-Naturjoghurt mit verschiedenen Müslimischungen aus dem Spender geplant.

Der verbleibende Coachingtermin im Rahmen der Aktion soll für einen Ausblick und Planungen mit dem neuen Schulleiter genutzt werden.

Dr. Sabine Poschwatta-Rupp

Hinweis zur Händehygiene vor dem Verpflegungsbereich. Dieses Plakat wurde von Schülern im Rahmen des Kunstunterrichts erstellt.

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7. + 8. Coachingtermin an der Stadtteilschule Arheiligen

20. Dezember 2011

Da die alte Kühltheke keine Kühlfunktion mehr hatte, stand die Beschaffung einer funktionstüchtigen Theke auf der Prioritätenliste an der Spitze.

Da nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung standen, kam eine neue Anschaffung nicht in Frage. Der Förderverein konnte 500€ als Kostenrahmen zur Verfügung stellen.

Eine intensive Suche bei gewerblichen Geschäftsauflösungen und Versteigerungen begann.

Nach kurzer Zeit bestand für die Schule das Angebot eine Kühltheke geschenkt zu bekommen. Der Nachteil war, dass der Standort der Theke in der Nähe von München war und ein Transport zu organisieren war. Hierzu war die Entscheidung der Schulgremien erforderlich. Leider verschenkte die Besitzerin der Zwischenzeit die Kühltheke anderweitig,

Die Suche begann von vorne. Das folgende Angebot, welches  von Interesse war, kam aus der Region. Die Theke war mit fünf Metern zwar sehr groß, doch wurde eine Teilung in drei Segmente angegeben.  Leider war erst vor Ort feststellbar, dass die geplante Zerlegung sich nur auf die oberen Teile beschränkte. Der unsere Sockel war nicht zu teilen und somit nicht transportfähig. Der Kauf konnte erst nach einigen Gesprächen rückgängig gemacht werden. Leider hatte der Hausmeister die alte Kühltheke in der Schule schon abmontiert und entsorgt. So dass der erkauf ohne Kühltheke als Provisorium  weiter laufen musste.

Inzwischen wurde der Schule vom Schulamt eine gebrauchte Theke  aus einer anderen Schule versprochen. Es war die Überprüfung wegen Stromanschlüsse notwendig und ein neuer Adapter wurde benötigt. Die Lieferung ist für vor dem Weihnachtsferien versprochen.

Protokoll: C. Beck

6. Schulcoaching Arheilgen

2. November 2011

Schulcoaching Arheilgen Nr.6 mit dem Thema: Bearbeitungen an der Schnittstelle Schulentwicklung und Ernährung

1) Wie kann die Schulgemeinschaft ein dauerhaftes Gesundheitsteam (mit allen Vertretern der Schulgemeinde aufbauen)? Hierzu gibt es Vorgaben aus dem Bereich Zertifizierung. Fällt unter 3.2 Selbstbewertung.

2) Welche Ziele will die Schulgemeinschaft im Bereich Gesundheit (Ernährung, Bewegung, Suchtprävention) erreichen (Kurzfristig, Mittelfristig, Langfristig)?

3) Welche Zielsetzungen werden im Schulprofil festgehalten? Für eine Zertifizierung müssen im Profilmerkmale im Leitbild und Schulprogramm festgehalten werden. Hier können die vorhandenen Konzepte für Bewegung genutzt und im Idealfall mit Ernährung verknüpft werden.

4) Wie können die Wünsche der Schüler (z. B. nach Aufenthaltsort zum Essen in der Pause) in ein Konzept der Pausengestaltung integriert werden?

5) Welche Projekte sind in Bereich Gesundheit gelaufen? (Dokumentation) Und welche Wirkungen hatten die Projekte?

6) Welche vorhanden Konzepte und Erfahrungen sind nutzbar?

7) Welche vorhandenen Schwerpunkte werden im geplanten Gesamtkonzept Gesundheit intrigiert?

8.) Welche Projekte werden geplant (Gezieltes einsetzten von Projekten für die Zertifizierung)? Und welche Verknüpfung ist vorstellbar (Synergie)?

9) Wie werden Prozesse und deren Ergebnisse für die Schulgemeinschaft sichtbar transportiert? (z.B. Wo sehe ich, dass die Stadtteilschule das Zertifikat Bewegung hat?

Folgende Punkte wurden hiervon schon umgesetzt:

zu 2) Zielvorstellungen wurden auf pädagogischen Tag angesprochen und sollen von Expertenteam weiter im Bereich Punkt 6 und 7 bearbeitet werden.

Zu 4) Nach den Sommerferien wurde an der Schule beschlossen, die neue Mensa als Aufenthaltsraum zur Verfügung zu stellen. Damit wir auch die Hauptforderung der Zukunftswerkstatt umgesetzt.

Zu 8.) Seit Mitte August läuft an der Schule Werkstatt Ernährung als Arbeitsgemeinschaft. Ein weiterer Kochkurs wird von Frau Vogel (ehemals für die Essensbestellung und Ausgabezuständig) neu angeboten. Damit sind insgesamt mit dem Wahlpflichtangebot drei Tage im Bereich praktische Umsetzung von Ernährungsbildung abgedeckt.

Die erfolgreiche Bearbeitung der Punkte kann nur durch einen kontinuierlichen Prozess auf eine längere Zeitschiene erfolgen. Der Prozess wurde erfolgreich gestartet und muss sich jetzt weiterentwickeln.

9. Coaching-Termin 23.09.2011 in der Liebigschule in Gießen

21. Oktober 2011

Anwesende des Arbeitskreis Ernährung/Cafeteria

Herr Dr. Scherließ (Schulleiter der Liebigschule)
Frau Böhm (Schulelternbeirat Liebigschule)
Frau Will, Frau Hahn (Eltern)
Frau Fritz, Herr Dr. Schott (Lehrerin/Lehrer)
Herr Frederik Bock (Schüler)
Frau Viesak, Frau Schneider (Ausgabepersonal Lilo Küchenbetriebe)
Herr Groß (Küchenleiter der Lilo Küchenbetriebe)
Frau Weise (Coach der Liebigschule Giessen)

Zur Begrüßung dankte Herr Dr. Scherließ Frau Weise für das Coaching und Frau Böhm für Ihren Einsatz und die Bemühungen von Seiten der Schule. Sie hat mit Ihrem Einsatz bewirkt, dass die Liebigschule am Wettbewerb teilnehmen konnte und dann auch gewonnen hat. Als Dankeschön wurde ein Blumenstrauß überreicht.

Die Mitarbeiter der Lilo Küchenbetriebe berichteten über die Änderung, die sich nach der Einführung der gewünschten Ideen, ergeben haben:
- 30 %-ige Steigerung der Menülinien (Vorbestellung mit Märkchen).
- Die Essensausgabe besonders der betreuten Kinder am Nachmittag ist bis auf 60 Schüler pro Tag gestiegen.
- Die Ausgabemenge der Nudeln (Spontanessen) ist gleich geblieben, etwa 40 – 50 Portionen pro Tag, jedoch gibt es jetzt immer eine vegetarische und eine fleischhaltige Soße.
- Komplettumstellung auf nur Vollkornbrötchen – es wurden etwa 50 Brötchen weniger verkauft. Nach dem das Angebot wieder mit hellen Brötchen gemischt wurde, ist der Verkauf wieder gestiegen aber hat noch nicht die ursprüngliche Menge erreicht. Mozzarella auf Körnerbrötchen wurde nicht angenommen. Es gibt nun wieder 2/3 Körnerbrötchen und 1/3 weiße Brötchen, dazu helle Baquettebrötchen.
- Süßigkeiten: Angebot bleibt bei 8 Sorten – jedoch mit wechselndem Sortiment.

Die Schülerargumentation ging dahin: „wenn ich es hier nicht kriege, gehe ich eben zum Bäcker oder Edeka und hole mir was ich möchte“.

Nach den Ferien kam es kurzfristig bei den Schülern zu Irritationen und Verunsicherungen, weil sie nicht erfahren hatten, dass Veränderungen am Kiosk und bei der Essensausgabe stattfinden werden.
Inzwischen wurden mittels eines Infoblattes die Veränderungen bei allen Schülern bekannt gegeben.

Erneut wurde über die Erweiterung der Essenszeit bereits für die 5. Stunde gesprochen. Da besonders die Schüler, die im Chor sind diese Stunde frei haben und dann noch einen längeren Nachmittag ohne weitere Essenspause vor sich haben. Nach Absprache mit dem Ausgabepersonal der Lilo Küchenbetriebe wurde sich folgendermaßen geeinigt:
• Das Menü kann bereits ab 11.45 Uhr erhalten werden.
• Die Nudeln können ab 12.00 Uhr erhalten werden.

Das Essen wird ab 11.30 Uhr angeliefert und muss dann noch entsprechend für die Auslage vorbereitet werden – was etwas Zeit braucht.
Wenn diese Möglichkeit gegeben ist, dann besteht für die Schüler eine Essenszeit von 2 Stunden. Bisher ist grundsätzlich schon möglich in der 6. und 7. Stunde zu essen. Das heißt es ist möglich in der Zeit von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr Mittag zu essen.

Rückmeldung von Seiten der Schüler:
- Positiver Rückmeldung aus der Nachmittagsbetreuung. Es klappt sehr gut mit der Essensverteilung.
- Obst, mundgerecht, klein geschnitten, in durchsichtigen Plastikbehältern mit Deckel aufbewahrt und verkauft, ist sehr beliebt.
- Nudeln könnten noch etwas weicher sein – und der Wunsch nach schweinefleischfreien Nudelsoßen kam von Seiten der Schüler. Herr Groß wird diese Wünsche umsetzen. Hier ist der große Vorteil für die Schüler, dass sie sich spontan zum Essen entscheiden können.

Impulsessen: Das Klassenweise für alle Schüler der 5. Jahrgänge und der Klasse 6b durchgeführt wurde, wurde sehr gut angenommen von den Schülern, den Eltern und den beteiligten Lehrkräften. Finanziell teilten sich der Förderverein und die Lilo Küchenbetriebe den Essenspreis.
Ganz herzlichen Dank für diese Möglichkeit.
Wichtig für weitere Impulsessen: die Anmeldung sollte ca. 10 Tage vorher konkret stattfinden, damit die Lilo Küchenbetriebe sich entsprechend darauf einstellen können.

Zur Vision 175 konnte Herr Scherließ berichten, dass es ein sehr konstruktives Gespräch mit Herr Sauer gegeben hat. Es sollen keine „unnötigen Zwischenschritte“ erfolgen. Eine konkretere Planung liegt evtl. bis Weihnachten vor.
Nächstes Ziel: ein Kombidämpfer mit professionellem Abzug.

Herr Groß hat angeboten für die Liebigschule professionelle Kochaktionen mit den Schülern durchzuführen. Diese könnten im Kompetenzzentrum in der Siemensstraße stattfinden.

Infos und Anregungen werden von Schülern über die SV und von Eltern über Frau Böhm ganz direkt und sofort an Herrn Groß weitergeleitet. Dies funktioniere inzwischen sehr gut.
Eine weitere Zusammenarbeit der Schule und aller anwesenden Beteiligten ist weiterhin mit Lilo Küchenbetriebe gewünscht.

Die Mitarbeiter der Lilo Küchenbetriebe verlassen nun die Gruppe.

Zertifizierung zur Gesundheitsfördernden Schule
Im weiteren Vorgehen für die Zertifizierung zur Gesundheitsfördernden Schule wurden die einzelnen Punkte anhand der Tafel (siehe Anhang) erläutert. Es wird dargestellt, was in den jeweiligen Jahrgängen für Themen behandelt werden, welche Projekte und Aktionen durchgeführt werden können. Materialien werden gesammelt, Ordner erstellt und Anfang November wird hierüber erneut gesprochen um den Antrag stellen zu können. Was nun möglich ist, da alle mit dem Essensangebot und dem Angebot im Bistro zufriedener sind.
Frau Fritz als Gesundheitsbeauftragte Lehrkraft in der Liebigschule kümmert sich um die Zusammenführung der einzelnen Schritte.

Dies war der letzte Termin mit Frau Weise als Coach.
Der nächste Termin, des Arbeitskreises Ernährung/Cafeteria an der Liebigschule findet statt am 4.November 2011. Herr Scherließ wird hierzu wieder alle Mitglieder einladen.

Hannelore Weise
Dipl.oec.troph

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7. Coaching-Termin an der Kestnerschule Wetzlar

20. September 2011

Freitag, 9. September 2011, 10.30 Uhr ¬ 12.00 Uhr

Die Evaluation des Schülerfrühstücks war Gegenstand des Coaching-Termins, daneben die Planung eines „öffentlichen Frühstücks“.

Situation:
Das Frühstücksangebot findet derzeit dienstags und freitags statt, die Zahl der Frühstücksteilnehmer schwankt, Lehrer und Schüler nehmen das Angebot wahr, die Zahl der teilnehmenden Schüler ist noch gering.

Planung
• Es sind Themenfrühstücke geplant:
o Freitag, 28. Oktober: Halloween-Frühstück
o Freitag, 16. Dezember: Weihnachts-Frühstück

• Am „Tag der Schulverpflegung“, dem 6. Oktober, ist eine Frühstücksaktion geplant: ein Schul-Frühstück soll von den Schülerinnen und Schülern der Schülerfirma zubereitet und am Vormittag, ab 9.00 Uhr angeboten werden. Zu dem Frühstück sind nicht nur alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der Kestnerschule eingeladen, es sollen auch alle Personen eingeladen werden, die die Kestnerschule bei der Planung und Einrichtung dieses Frühstücksangebots unterstützt haben. Der Chor soll das Frühstück musikalisch untermalen und danach auch gemeinsam frühstücken.
• Das Frühstücksangebot soll dem der „normalen“ Frühstückstage (Dienstag und Freitag) entsprechen.
• Schwierig ist die Frage, wo alle Gäste frühstücken sollen – eine Mensa/Cafeteria gibt es nicht.
• Geplant ist es, vorher noch eine Wand in der Küche mit Graffitis künstlerisch zu gestalten (Kostenpunkt ca. 200 € – Finanzierung ist derzeit noch nicht geklärt).

Ein Besuch von Frau Köth in der Liebigschule für Freitag, den 16. September wurde vereinbart (kein Coachingtermin!). Bei diesem Termin hatte Frau Köth die Möglichkeit sich die alte und neue Cafeteria/Mensa der Liebigschule anzusehen, die Probleme, mit denen die Liebigschule im Ernährungsbereich konfrontiert ist, kennenzulernen und sich mit dem Personal der Lebenshilfe vor Ort zu unterhalten.

Der nächste Coaching-Termin nach den Herbstferien geplant.

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5. Coachingtermin an der Stadtteilschule Arheilgen

14. Juli 2011

Um Änderungen im Versorgungsangebot  im Rahmen der Möglichkeiten der Schule anhand der Schülerwünsche  zu realisieren, war die Arbeit an unterschiedlichen Stellen gleichzeitig notwendig. Da die neu gebaute Mensa jetzt mit einem Cateringunternehmen erstmalig angelaufen ist, stand die Schulcafeteria im Fokus der Betrachtung. Die Rangfolge der Bearbeitung richtet sich hierbei nach der Gewichtung der Schülerwünsche die sich in folgender Auflistung wiederspiegelt:

1)   Produktsortiment  darstellen und durch neues Angebot erweitern

2)   Platz für den Aufenthalt während den Pausen anbieten

3)   Transparenz der Preise

Zu1)

Der Die Ausstattung und Lagerkapazität der Cafeteria sehr begrenzt ist,  wurde vom Schulcoaching die Erweiterung des Angebotes durch den Cateringunternehmen vorgeschlagen. Die Idee schien sehr erfolgsversprechend, weil Sander Catering auch ein spezielles Programm für Snackangebote hat. Zudem waren bei ersten Kontaktaufnahmen sowohl die Schulgemeinde, als auch die Firma des Caterings  grundsätzlich von dem Vorschlag begeistert und wollten die Realisierung angehen.

Bei Einem Treffen an der Schule mit Cafeteria-Betreiberinnen, Cateringunternehmen und Schulcoach stellen sich aber verschiedene Probleme heraus:

  • Die Anlieferung für Cafeteriabedarf kann aus buchungstechnischen Gründen nicht zusammen mit der Anlieferung für die Mensa erfolgen.
  • Die Gebindegrößen und Mindestbestellmengen entsprechen der Versorgung von Großkantinen und sind für kleine Schulgemeinschaften nicht erreichbar.
  • Die Preisgestaltung der Snackangebote befindet sich kaum im Bereich der vorhandenen Zielgruppe (Schüler erwarten günstiges Angebot). Die Auswahl aus dem take a way Bereich ist erheblich einschränkt.
  • Kleinstmengen können nur mit anderen Aufträgen produziert werden und es entsteht daher eine Unsicherheit der Lieferungen.
  • Eine gesonderte Anlieferung ist von wenigen Produktionstagen abhängig und verursacht zusätzliche Kosten. Diese Kosten  müssten von der nicht gewinnorientierten Cafeteria erwirtschaftet  werden. Dies scheint gerade in der Anfangsphase kaum möglich.

 

Bei einer gemeinsamen Sitzung von Schulleitung, Förderverein, Cafeteria- Betreiberinnen und Schulcoches wurden alle Vor- und Nachteile  einer Belieferung vom Cateringunternehmen besprochen.

Und  der Vorschlag einer Alternative unterbreitet.

Die Versammlung hat dann beschlossen, dass die Schulcoches  die Realisierungsmöglichkeit des Alternativvorschlages konkretisieren. Hierzu wurde mit dem regionalen Bauernverband Starkenburg, der selbst Schulen mit einer Verpflegung versorgt,  Kontakt aufgenommen.

Zu2)

Auf Vorschlag des Schulcoachings wurde die Weiterentwicklung im Bereich Verpflegung und Ernährungsbildung mit in den Aufgabenbereich für den pädagogischen Tag aufgenommen. Aus Zeitlichen Gründen konnten hier nicht alle Fragen des Schulcoacherin bearbeitet werden.

Der kurzfristige Versuch im Bereich Ernährugsbildung mit Werkstatt Ernährung (Ein Angebot des Landfrauenverbandes für Klassenstufe 5 oder 6*) zu starten, schlug auf Grund zu wenig erreichten Schüler fehl. Nach einem geplanten „Probetag“ zum Kennenlernen noch vor den Sommerferien soll ein zweiter Anlauf zum Start folgen.

Die Nutzung der Mensaräume für als Pausenaufenthaltsraum beschlossen. Dies soll ebenfalls nach den Sommerferien starten.

*Das Projekt „Werkstatt Ernährung“ ist ein erlebnis- und handlungsorientiertes Bausteinkonzept rund ums Essen und Trinken für Schulen. Dieses Projekt bieten speziell geschulte Ernährungsfachfrauen des Landfrauenverbandes in mehreren Variationsmöglichkeiten an. In der Stadtteilschule Arheilgen ist eine wöchentliche Arbeitsgemeinschaft mit zwei Schulstunden für  Klassestufe 6 vorgesehen.

Zu 3)

Zur besseren Transparenz der Preise sollen laminierte Preisschilder eingeführt werden. Diese Maßnahme wurde noch nicht umgesetzt, weil dies mit der dringenden Erneuerung der Verkaufstheke verbunden werden soll. Um hier eine Kühltheke zu stellen kann die Schule auch geringe Eigenmittel zur Verfügung stellen. Das Schulcoaching wurde mit der Findung eines geeigneten Angebotes beauftragt. Des Weiteren soll den Schülern im Bereich Ernährungsbildung die Zusammenhänge zwischen Produktqualität und Preis verdeutlicht werden, um die  Akzeptanzbereitschaft zu erhöhen. Eine Verknüpfung mit Werkstatt Ernährung ist hier möglich. Weitere Angebotsmöglichkeiten müssen noch geplant werden.

Verantwortlich für den Text: Schulcoach C.Beck

8. Coaching-Termin: Juni 2011

5. Juli 2011

8. Coaching-Termin: 21. und 28.06.2011 in der Liebigschule in Gießen

Termin 21. Juni 2011
Verbesserung des Bistroangebotes und gemeinsame Absprachen des Caterers der Lebenshilfe für den „Neubeginn“ nach den Ferien

Anwesende des Arbeitskreis Ernährung/Cafeteria
Frau Böhm (Schulelternbeirat Liebigschule)
Frau Will, Frau Hahn (Eltern)
Frau Fritz (Lehrerin)
Frau Weise (Coach der Liebigschule Giessen)
Herr Groß (Küchenleiter der Lebenshilfe Gießen e.V.)

Die Forderung an Süßigkeiten wird auf die Anzahl von 8 verschiedenen Teilen reduziert, was eine Reduzierung auf etwa die Hälfte ausmacht. Dabei wurde berücksichtigt, dass kleine und preiswerte Teile im Angebot sind, die besonders vom Jg. 5 und 6 gekauft werden. Dabei handelt es sich oft um Süßigkeiten, die mit anderen Schülerinnen und Schülern geteilt werden können. Stark an den Zähnen „klebende“ Süßigkeiten (mit Karamellschicht) wurden grundsätzlich aussortiert.
Frau Will brachte von den Schülern eine Sammlung der gewünschten Top 8 an Süßigkeiten mit, diese wurden teilweise mit berücksichtigt, weil es bei den Schülern in erster Linie um den Geschmack und weniger um die gesundheitlichen Aspekte ging.
Das Angebot von der SV auch Fair trade Produkte mit aufzunehmen soll in Absprache mit den Schülern der SV verändert werden, weil das angebotene Sesam-Honig Produkt zurzeit überhaupt nicht verkauft wird. Es werden „gesündere“ Riegel ausgesucht, die über den benachbarten Fair trade Laden geliefert werden können.

Die Auswahl an belegten Brötchen wird zu einer Hälfte aus Vollkornbrötchen und zur anderen Hälfte aus Weißmehlbrötchen bestehen. So hat der Anteil an Vollkornbrötchen deutlich zugenommen. Dieser lag höchstens bei einem fünftel des Angebotes.
Die Vollkornbrötchen werden mit Tomate-Mozzarella und Salatblatt angeboten, weil dieser Belag bei den Schülerinnen und Schülern besonders beliebt ist. Die anderen Brötchen werden wie gewohnt belegt. Nach einer Woche wird besprochen, welche Brötchen mit welchem Belag gut gelaufen sind und welche weniger gut.

Die Auswahl der süßen Stückchen wird etwas reduziert, wobei aufgrund der Stadtnähe hier die Kompromisse bei Schokohörnchen aus Plunderteig und Donuts liegen. Rosinenbrötchen oder Gebäcke mit geringerem Fettgehalt wurden bisher von den Schülern so gut wie nicht gekauft.

Das Angebot an pikanten Snacks wird ausgebaut, Frau Böhm brachte hierzu eine Auswahl an gewünschten Möglichkeiten mit. Überlegt wird, ob auch Wraps mit in das Angebot aufgenommen werden sollen. Frau Will und Frau Böhm wollen sich hierzu vor Schulbeginn mit Herrn Groß treffen um die Angebote genau zu besprechen.
Besonders im Bereich Gemüse und Obst liegt der Trend in „to go“. Kleingeschnittene Paprikastücke und Obststücke werden in Plastikbechern angeboten, evtl. mit einem Dipp aus Quark und Kräutern. Die zurzeit bereits angebotenen Dosen mit klein geschnittenem Obst der Saison sind sehr beliebt und es werden etwa 20 Stück pro Tag für € 1.80 verkauft.

Abgepackte Brezeln werden weiterhin angeboten, da sie als Dauerware gut haltbar sind und wenig Fett enthalten.
Die 9 Eissorten bleiben im Angebot um konkurrenzfähig zu bleiben.

Überlegt wurde, ob es auch möglich ist im Mensabereich einen Tisch für Lehrkräfte anzubieten.

Die Anschaffung eines Trinkbrunnen, der für alle Schüler gut zugänglich ist, wird schnellstmöglich umgesetzt und bei der Planung „Vision 175“ mitberücksichtigt werden. Weil hier die Anschlüsse gelegt werden können.
Alle veränderten Angebote werden müssen auch unter dem Gesichtspunkt der Finanzierbarkeit für den Caterer gesehen werden. Denn dieser muss sowohl die Personalkosten für die Zubereitung als auch für den Verkauf vor Ort erwirtschaften.
Denn zurzeit werden noch keine Zuschüsse für Personal oder Essen aus der Stadt Gießen für die notwendige Versorgung der Schüler mit einem gesunden Mittagessen geleistet.

Termin 28. Juni 2011
Weitere konkrete Umsetzungen für den „Neubeginn“ nach den Ferien

Anwesende des Arbeitskreis Ernährung/Cafeteria
Herr Dr. Scherließ (Schulleiter der Liebigschule)
Frau Hahn (Eltern)
Frau Fritz (Lehrerin)
Frau Weise (Coach der Liebigschule Giessen)
Herr Groß (Küchenleiter der Lebenshilfe Gießen e.V.)

Die Ausgabestelle für das warme Mittagessen, den Salat und Brötchen soll komplett in das Erdgeschoss verlegt werden. Es wird für die 2 Menüs und die Salatbar die Ausgabe auf der linken Seite angedacht. Hierzu werden mobile Stationen und Tische zur Begrenzung gestellt und es wird jeweils eine Dame die Ausgabe übernehmen. Die Menüs werden mit einem kleinen Vorspeisensalat und mit einem Nachtisch angeboten. Bei den Menülinien ist immer eine vegetarische Variante im Angebot. Der Speiseplan wird in einem 6 Wochenrhythmus der jeweiligen Saison angepasst.
Zum Salat wird grundsätzlich ein Brötchen gereicht. Für den freistehenden Verkauf müssen dringend Geräte angeschafft werden.
Um die Schüler ausreichend und jederzeit mit frischem kühlem Wasser zu versorgen, sollte überlegt werden, wo ein Trinkbrunnen aufgestellt werden kann und wer ihn sponsert.

In der rechten Ausgabe (bisherige Ausgabestelle) werden Nudeln, „Salat in der Plastikbox“ und belegte Brötchen gereicht. Süßigkeiten dürfen in dieser Zeit nicht verkauft werden. Die Nudeln sollen im Kühlschrank fast fertig gegart aufbewahrt werden und können dann jederzeit im Kombidämpfer nach Bedarf frisch zubereitet werden. Im Angebot sind immer 2 Nudelsorten, sowie 2 verschiedene Soßen, wobei es immer eine vegetarische Variante gibt. Pizzateilchen frisch auf gebacken werden ebenso angeboten. Hierzu muss jedoch noch ein leistungsfähiger Kombidämpfer angeschafft werden. Ebenso wird ein größerer Kühlschrank benötigt.
Der Kiosk im ersten Stock ist ausschließlich für den Zwischenverpflegungsbereich und die „Naschereien“ vorgesehen.

Die Preise werden erhöht auf:
€ 3.20 für die beiden Menüs
€ 2.80 für Salatteller oder Salatbox mit Brötchen, und Nudeln mit Vorspeisensalat

Die Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler der Nachmittagsbetreuung werden mit einem Glas Wasser angeboten. Die Sitzplatzgestaltung für diese Gruppe soll nochmals überdacht werden.
Probeessen: Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufe 5 ist es möglich ein Probeessen direkt nach den Ferien mit ihrer Lehrkraft zu machen. Hierfür wird eine vorherige Anmeldung beim Caterer gewünscht. Möglich ist die 6. Stunde um den Schülern zu erklären, wie bestellt wird und wo welches Essen angeboten wird.
Dieses Essen wird vom Förderverein der Liebigschule mitfinanziert.
Auch für den Jahrgang 6 ist angedacht ein Mittagessen als Probeessen beim ersten Nachmittagsunterricht zu erhalten.

Um auf das verbesserte Angebot aufmerksam zu machen, wird in allen Gremien und bei den ersten Elternabenden mit den neuen Eltern darauf hingewiesen. Zusätzlich werden neue Flyer und Plakate erarbeitet.

Folgende Punkte müssen jedoch noch vor dem neuen Beginn abgeklärt werden: wer bezahlt die dafür notwendigen neuen Geräte (mobiler Ausgabewagen, Salattheke, großen Kühlschrank und Kombidämpfer). Um wirklich zum Schulbeginn starten zu können, hat sich die Lebenshilfe bereit erklärt, eine Salattheke aus ihrem eigenen Bestand einzubringen. Herr Groß besorgt Angebote verschiedener Großküchenlieferanten.
Ein Vertrag wird erst nach gesteigerter Akzeptanz der Essen durch die Schüler, d.h. verbessertem Geschmack von Seiten der Lebenshilfe und dem gemeinsamen Fazit nach den Herbstferien geschlossen werden.

Hannelore Weise
Dipl.oec.troph

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7. Coaching-Termin: 27.05.2011

5. Juli 2011

7. Coaching-Termin: 25.05.2011 in der Liebigschule in Gießen

Anwesende des Arbeitskreis Ernährung/Cafeteria
Herr Dr. Scherließ (Schulleiter der Liebigschule)
Frau Böhm (Schulelternbeirat Liebigschule)
Frau Will (Eltern)
Frau Fritz, Herr Dr. Schott (Lehrerin/Lehrer)
Hai Linh Ngo, René Fabri (Schüler)
Frau Weise (Coach der Liebigschule Giessen)
Herr Groß (Küchenleiter der Lebenshilfe Gießen e.V.)

Allen Mitgliedern des Arbeitskreises lagen vor:
• Die Ergebnisse der Diskussion und Fragen der Schülerinnen und Schüler aus der Schülerratssitzung am 09.05.2011
• Die Erweiterung zum Thema Ernährung für das neue Schulprogramm der Liebigschule

Herr Groß, der Küchenleiter der Lebenshilfe Gießen e.V war heute mit anwesend im Arbeitskreis Ernährung. Die Lebenshilfe Gießen e.V. ist zur Zeit der Caterer an der Liebigschule.
Herr Groß erläuterte die momentane Situation von Seiten der Lebenshilfe.
Von Seiten der Mitglieder des Arbeitskreises wurde mit Herrn Groß diskutiert, wie möglichst viele der Kriterien des Leistungsverzeichnisses erfüllt werden können, davon besonders hervorgehoben:
 Geschmack und Qualität des Essens haben die höchste Priorität und sollten deutlich verbessert werden
 Auswahl der Gerichte (parallel immer ein vegetarisches Menü)
 Komponenten der Menüs verändern (Gemüseanteil deutlich erhöhen)
 Bistroangebot optimieren (wird separat mit Eltern, Schülern und Herrn Groß durchgesprochen).

Geplant ist von Seiten der Lebenshilfe für das Jahr 2012 ein Neubau der Zubereitungsküche. Es soll die Herstellung von cook an chill für die Belieferung der Schulen ermöglicht werden. Bisher kann an die Schulen nur warm angeliefert werden, wobei die belegten Brötchen (für den jeweiligen Bedarf) und Salate vor Ort frisch zubereitet werden. Zurzeit sind an der Liebigschule 5 Personen beschäftigt, was ca. eine Summe von 70.000 € pro Jahr umfasst.

In der Runde über folgende Punkte gemeinsam diskutiert:
- Eine Ausgabestelle nur für das Bistro
- Süßwaren dürfen nur an bestimmten dafür vorgesehenen Tagen, einmal pro Woche verkauft werden
- Im Erdgeschoß soll zu der festen Ausgabestelle eine flexible Ausgabestelle dazu kommen
- Die belegten Brötchen können nur in den Frühstücks-Pausen verkauft werden, möglichst immer die „Körnerbrötchen“ mit Tomate Mozzarella und Salat anbieten, weil dieser Belag von den Schülern sehr gern gegessen wird, das Brötchen spielt hierbei keine so wichtige Rolle.
- Die bisherige Ausgabezeit für warmes Essen liegt von 12.15-14.15 Uhr im 1. Stock, dies sollte für den Bereich im Erdgeschoß übernommen werden.
- Keine Ausgabestelle im Erdgeschoß für Süßigkeiten während der Mittagessenszeit
- Obst in der Plastikdose kommt zurzeit bei den Schülern gut an
- Es soll herausgefunden werden, was sind „Renner“ und was sind „Penner“ bei den angebotenen Backwaren (belegten Brötchen und süßem Gebäck)
- Eher Rosinenbrötchen anbieten als Blätterteiggebackenes und Donats
- Preis der Gerichte erhöhen, dafür zusätzlich Vorspeisensalat und Nachspeise und Getränk
- Einen ruhigen Raum schaffen, in den alle (Schüler und Lehrer) gerne gehen
- Salatangebote: evtl. eine zusätzliche flexible Salatbar mit 4-5 Salaten im Angebot und 2 Soßen (Essig und Öl / auf Milchproduktbasis), dazu Brötchen
- Pastabar: nach wie vor beibehalten um für die Spontanesser ein Gericht bereitgestellt zu haben

Angebot – in Absprache mit Herrn Gross – das nach den Ferien umgesetzt werden soll:
• Im 1 Stock wird ein reiner Kiosk errichtet. In der Mittagspause können nur dort Süßigkeiten gekauft werden.
• Eine mobile Einheit in der Ecke Richtung Liebigstraße für: Salatbar und eine Menülinie
• Im bisherigen Bistro soll angeboten werden: Nudelgerichte, belegte Brötchen, Salate in der Dose, und ein Getränk bei der Abnahme des Mittagessens (das Getränk sollte später aus einem Trinkbrunnen stammen).

• Probeessen: Der Förderverein der Schule spendet Geld für Klassen des Jahrganges 5 und 6, die gemeinsam im neuen Schuljahr ein Essen mit der Lehrkraft in Anspruch nehmen. Angedacht für das Probeessen wäre ein Drittellösung – Schüler, Förderverein, Caterer.

• Gewünscht ist ein Menü bestehend aus Salat, Hauptgericht und Nachspeise, der Preis sollte etwa bei € 3.00 liegen und die Grenze von € 3,50 nicht überschreiten.

• Der gleiche Preis gilt für die Salate, die jetzt mit Brötchen angeboten werden sollen und zum

• Der gleiche Preis gilt für Nudelgericht, die zusätzlich mit einem kleinen Vorspeisensalat gereicht werden.

• Süßigkeiten: Es soll das Angebot auf die besten 5 bzw. maximal 8 Produkte reduziert werden. Herr Groß möchte mit den Schülern und Hai Linh und den Eltern darüber sprechen um klare Ziele bei der Reduzierung zu erreichen.

• Wunsch: kleine Schüler sollten das Schulgelände in der Mittagspause nicht verlassen dürfen. Hierfür wären strengere Reglementierungen nötig. Dies müsste den Eltern bei der Einschulung und auch den Eltern größerer Kinder für das neue Schuljahr mitgeteilt werden.

Zu klären ist, ob es eine freie Auswahl gibt oder ob auf Vorbestellung bestellt werden soll. Herr Groß kann sich für einen bestimmten Zeitraum vorstellen (ca. 4 Wochen), dass die Gerichte auch ohne Vorbestellung angeboten werden könnten.

Die Menüangebote richten sich nach dem Speisenangebot, das sowieso schon in der Lebenshilfe zubereitet wird, das heißt es wird keine extra Menülinie nur für die Liebigschule produziert.

Nächster Termin: noch offen

Hannelore Weise
Dipl.oec.troph

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5. Coachingtermin an der Gesamtschule Obersberg in Bad Hersfeld

6. Juni 2011

5. Coachingtermin an der Gesamtschule Obersberg in Bad Hersfeld

Das fünfte Treffen an der Gesamtschule Obersberg in Bad Hersfeld am 10. Mai 2011 war eine ganztägige Fortbildungsveranstaltung. Das Ziel dieses Tages bestand darin, ein konkretes Programm für einen Projekttag zu entwerfen. Hierzu begrüßte Coach Edgar Schröer die Teilnehmerinnen der inzwischen etablierten Arbeitsgruppe Frau Lehn (Leiterin Hauptschulzweig), Frau Budesheim-Götz, Frau Hübner und Frau Krug (Lehrerinnen). Da die Projekttage zum Thema Ernährungs- und Verbraucherbildung in den einzelnen Jahrgängen aufeinander aufbauen sollen, wurde an diesem Tag der Projekttag für die fünften Klassen geplant. Das Themenfeld wurde mit `Küchentechnik, Hygiene und Unfallverhütung´ festgelegt und dient damit als Grundlage für alle weiteren Projekttage.
Im Anschluss an den Projekttag, der das erste Mal im kommenden Schuljahr durchgeführt werden soll, wird für die Schülerinnen und Schüler eine Art Küchenführerschein ausgestellt. Ergänzt wurde diese Fortbildungsveranstaltung auch dieses Mal wieder durch eine praktische Einheit, die darin bestand, in der Gruppe ein einfaches Mittagessen herzustellen.
Die Arbeitsgruppe fühlt sich für die Aufgabe der Ernährungs- und Verbraucherbildung jetzt gut gerüstet und möchte von daher keine weiteren Coachingtermine in Anspruch nehmen. Das gilt auch in Bezug auf die Mittagsverpflegung, denn die hat sich in der Zwischenzeit durch Wechsel des Caterers zur vollen Zufriedenheit der Schule verändert.

Edgar Schröer

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3. und 4.Coachingtermin Stadteilschule Arheilgen

3. Juni 2011

Um dieses Mal die Schülerschaft bei den Planung der Änderungen in der Cafeteria mit einzubeziehen wurden mit der Vernetzungsstelle eine zweitägige Zukunftswerkstatt vorbereitet und durchgeführt. Anfang März hatten die Schüler der 9 Jahrgangsstufe die Gelegenheit Kritik zu üben und konkrete Vorstellung für ein zukünftiges Speiseangebot zu benennen. Die Ergebnisse wurden wie folgt protokoliert:

Ergebnisse der Zukunftswerkstatt Arheilgen

 
Was gefällt nicht beim Essensangebot in der Cafeteria?

-hohe Preise – teure Preise (Knoppers 0,30 Cent) -steigende Preise -Preise
-Getränke viel zu teuer -Angebote fehlen -zu teuer(2x)
-warmes Essen wird teurer
-Keine Auszeichnung der Ware
-wenig Vielfalt -Dass es nicht mehr Auswahl gibt -zu wenig Ausgefallenes -Die kleine Auswahl –zu wenig Auswahl beim Essen und Trinken -
wenig belegte Brötchen -zu schnell ausverkauft -wenig Essensvorrat
-zu wenig warmes Essen – nicht viel Vegetarisches – immer das gleiche Essen -
Brötchenbelag -zu wenig verschiedene Getränke
-Dass es kein frisches Obst gibt (Angebot wirkt nicht frisch)
- Dass es kein Obstsalat gibt(2x) – im Sommer mehr Eissorten
-Es gibt keine Kaugummis – keine Lollys
-kein Eis im Winter -keine warmen Getränke
-zu wenig Lieferung – wenn man etwas bestellt ist es zu wenig
-kein Aufenthaltsraum -Ausstattung schlecht -Es gibt keine Essmöglichkeit
-keine Sitzmöglichkeit beim Essen -nicht beim Essen sitzen können
-Keine Tische + Stühle – Sitzgelegenheit
-keine Musik -Hygiene(2x)
-Cafedienst -Warteschlange

Die Hitliste der Veränderungswünsche in der Cafeteria
Platz1) Mehr Auswahl
Platz 2) Einen Aufenthaltsraum
Platz 3) Die Preise

Was gefällt nicht beim Essensangebot in der Mensa?
Zu dieser Frage konnten die meisten Teilnehmer kein Urteil abgeben, weil nur vereinzelte Personen überhaupt das neue Mensaangebot ausprobiert haben.

-zu lange Essensauswahlfrist (10x) -Besteck war nicht sauber (5x)
-zu kleine Portionen (4x) – viel zu wenig Salat (Portionsgröße, 4x)
- Dessert zu wenig (3x) – keine Selbstbedienung(3x)
-zu wenig Essen für das Geld(3x) – 3,50€ sind zu viel (2x)
-mehr Getränkeauswahl (2x) -Spontanität fehlt (2x)
- nicht nur Bioprodukte (2x) -Pommes schmecken nicht (1x)
- was ist mit Ernähungszuschuss (1x) -Vielfalt fehlt(1x)
-Hygiene (1x) -Warteschlange(1x)

Wie wünschen wir uns Essen+ Trinken?
-viel -gesund -lecker -frisch(2x) -wenig Zucker -preiswert
-abwechslungsreich –mit Kohlenhydraten – nicht überteuert
-Obstsalat -Obstspieße -Obst und so – frisches Obst in Behältern -Frische Obst( Apfel, Banane, Erdbeeren)
- frisch gepresster Orangensaft -frisch gepresste Obstsäfte
- Gartensalat -frische Salate -Gemüse und Obstsalat -Pfannkuchen
-Piccolinis (auch vegetarisch) (= kleine Pizza) -Schnitzelbrötchen -Burger
-Pizza – Pizzastücke -Spagetti – Schnitzel – auch mal Fast Food
-Mehr belegte Brötchen –mehr Backwaren – mehr frische Brötchen (mit Vollkorn, Frischkäse, Käse Wurst, Salat, gurken, Paprika, Tomaten etc.)
-Käsestange mit Soße zurück -kleine Snacks zwischendurch

-Joghurt auf Frucht -Joghurt
- Süßes im Angebot -Gummibärchen(2x), Lollys, Chips(2x), Kaugummis
-Donuts -Eszett Brötchen – Puddingbrezel -Kaffestückchen
-Kuchen – Mehr Riegel( Müsli, Obstriegel, Kit Kat, Twix)

-Milchshakes -andere Getränke -kalte+ warme Getränke
-Tee (verschieden Sorten) – Wasser mit Geschmack
-Kakao heiß und kalt -Kakao und Kaffe – andere Trinksorten
-an kalten Tagen etwas Warmes – Mehr Auswahl an Getränke -Smoothies
-wiederverschließbare Flaschen( Cola, Fanta, Eistee)
-Tische und Stühle – freundliche Umgebung – hygienisch(2x)
-Essen im Warmen -Sitzmöglichkeiten

Mensa
-keine Anmeldepflicht fürs Essen in der Mensa -Mensa ohne Anmelden
-immer frisch -heißes essen – nicht zu teuer
-größere Portionen in der Mensa – immer Beilagen
-Desserts in der Mensa – verschiedene Pizzas -verschiedene Aufläufe
-Verschiedene Salate –Abwechslung (nicht jede Woche das gleiche)
-verschiedene Desserts -nette Mitarbeiter

Wie können wir unsere Vorstellung umsetzen?
-
Verbindung zwischen Mensa & Cafeteria
-mehr Helfer -Sponsoren -Tombola
-neue Großlieferanten –billige Lieferanten
-Umfrage (Rundumfrage an der Schule machen) -Unterschriften sammeln
-Einigung finden für Essen und trinken
-für Hygiene Handschuhe tragen
- Unkostenbeitrag für 5 und 6 Klasse
-sich dafür einsetzen
-der Schulleitung mitteilen –gute Argumente abliefern
- mit Förderverein reden – 2 Ausgabe/ Theke

Nach Rücksprache mit den Schülern und Schulleitung wurde folgender Vorschlag für einen Presseartikel in der örtlichen Presse, der Schülerzeitung und auf der Homepage im Internet veröffentlicht:

Die Zukunft hat begonnen
Zukunftswerkstatt für Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule

An der Stadtteilschule hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Realschule die Gelegenheit, an einer Zukunftswerkstatt, initiiert durch die Coachs für Schulverpflegung Carola Beck und Susanne Hahn, teilzunehmen. Bei dieser Methode konnten die Schülerinnen und Schüler mit all ihrer Phantasie konkrete Vorstellungen für ein künftiges Speisenangebot entwickeln. Vor der Ideenfindung bekamen die 65 Schülerinnen und Schüler Gelegenheit die Schwachstellen der derzeitigen Versorgungssituation aus ihrer Sicht zu benennen. Die Kritikpunkte waren in allen drei gebildeten Workshops nahezu deckungsgleich: Die Schülerinnen und Schüler vermissen eine breitere Warenvielfalt, wünschen sich ein Angebot in der Nachmittagszeit und vermissen einen Treffpunkt zum Essen, mit ausreichenden Sitzgelegenheiten. Bei der Ideenfindung für das Speisenangebot tauchte der altersgemäße Wunsch nach Fast Food ebenso auf wie der Wunsch nach frischem Obstsalat. Die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler brachte sehr realistische Vorschläge aufs Papier. Auf der Hitliste stehen frisch belegte Brötchen, Obstsalate, Milchshakes, Müsliriegel, sowie Pizza-Snacks ganz oben. Nur über Schnitzel und süß belegte Brötchen (Nussnougat, Schokolade oder Schaumküsse) gab es unter den Schülerinnen und Schüler eine Diskussion, inwieweit diese unter dem Gesichtspunkt einer gesunden Ernährung, die fit macht, wirklich umsetzbar sein könnten und sollten. Im abschließenden Plenum trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche der anwesenden Schulleitung vor. Die Schulleitung versprach in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Stadtteilschule als Träger der Cafeteria und den Ökotrophologinnen zu prüfen, inwieweit sich die Ergebnisse des Workshops im weiteren Prozess in die Wirklichkeit umsetzen lassen. Wenn auch aus Sicht der Workshop-TeilnehmerInnen nicht alles so schnell und komplett umsetzbar ist, wie man es beschlossen hat, gibt es doch eine berechtigte Hoffnung: Die Zukunft der Veränderungen hat begonnen! Die Wünsche und Kritikpunkte deckten sich zum Großteil mit den Erkenntnissen die wir als Coachs bei einem weiteren Termin in der Cafeteria festgestellt haben. Zusätzlich ermittelten wir organisatorische Schwierigkeiten. Dem Caferiateam wird zum Beispiel spät oder gar nicht bekannt gegeben, wenn Schulklassen durch Klassenfahrt, Praktikum und ähnliches fehlen. Dies ist aber für eine Planungssicherheit hinsichtlich Einkauf und helfenden Personal unabdingbar. Für den Kommenden Termin wurden als Thema mögliche Änderungen anhand der Schülerwünsche vereinbart.

Für das Protokoll

Carola Beck